Jahresrückblick 2004

Jahresrückblick 2004

von Heinrich Westerkamp

Januar:

Die Kooperationsgemeinden St. Mauritius und St. Maria Magdalena stellen ihre 150 Seiten starken Gemeindebibeln in doppelter Ausführung vor. - Rund 60 Helfer der KLJB holen Bäume ab für das Osterfeuer. Der Erlös von 2000 Euro wird der an der Musikschule angebotenen Musiktherapie zugute kommen.

Februar:

Mehrere Wochen lang steht die IVZ im Mittelpunkt eines Projektes an der Gemeinschaftshauptschule. - Die Landfrauen übernehmen die Patenschaft für den Kreisel an der Ibbenbürener Straße. Ein Rosenblüten-Kreisel soll die Ortseinfahrt verschönern. – Cheruskias Tischtennis-Spieler können bei den Kreispokalspielen vier von fünf Titeln verteidigen. – Politik und Wirtschaft stehen im Blickpunkt der Fastenpredigten. –- Die KAB ehrt 59 Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft.


März:

Der SV Cheruskia wächst auf 1761 Mitglieder. - Der Förderverein Freibad eröffnet das sanierte Schwimmbecken mit einer Unter-Null-Party. – 400 Aktive der Turnabteilung des SV Cheruskia bieten eine eindrucksvolle Schau ihrer Arbeit. Die Frauenturngruppe besteht seit 40 Jahren.


April:

Der Rosenkreisel wird offiziell freigegeben. 700 Rosenstöcke sorgen für ein neues Schmuckstück. - Die Katholische Frauengemeinschaft feiert mit einem bunten Programm ihr 100-jähriges Bestehen. – Zu ihrer letzten Tour mit dem Fahrrad durch Laggenbeck starten die vier Zusteller der Deutschen Post. Ihre Arbeit übernimmt der Kfz-Zustelldienst. – Das Mädchenteam von Cheruskia Laggenbeck wird TT-Bezirksmeister.


Mai:

Erstmals – dafür gleich zweimal - wird der Maibaum am Dorfplatz aufgestellt. Ein Förderverein soll die Arbeit im Jugendtreff unterstützen. – Das Freibad eröffnet die neue Saison mit einer Solaranlage.


Juni:

Die älteren Turnerinnen des SVC qualifizieren sich für die Landesliga.


Juli:

Musik Produktiv feiert mit einem Konzert der Kultband TOTO das 30-jährige Bestehen. 600 Fans sind mit dabei. - Die Firma Lidl bemüht sich um die Ansiedlung eines SB-Marktes an der Mettinger Straße. - Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Entente Florale" besucht eine Kommission erneut Laggenbeck. Anni Seifert und Martin Fisse stellen den neuen Rosenkreisel vor. Das Urteil der Bewertungskommission: Nach zweimal Silber erhält die Stadt Ibbenbüren diesmal Gold. – Mehr als 800 große und kleine Schwimmfreunde tummeln sich beim Sportfest im Freibad. – „Die Wessels“ gewinnen das Beach-Volleyballturnier.


August:

Aus dem Parkhaus Aatal wird der Autohof Aatal. –


September:

An der Grundschule werden 136 Kinder neu eingeschult. – Die Firma WTS, In der Garte 40, geht in Insolvenz. – Robert Imorde vom Schützenverein Goldhügel wird Stadtschützenkönig. – Die Freiwillige Feuerwehr stellt am Tag der Offenen Tür den Umbau des Feuerwehrhauses vor. – Bei den Kommunalwahlen werden Peter Dierkes, Roland Scholtes, Norbert Kipp, Karl-Heinz-Völler (SPD), Norbert Westphal, Peter Kempker und Ralf Wassing (CD) in den Stadtrat gewählt. Rita Lange (SPD) und Christoph Borgert (CDU) vertreten Laggenbeck im Kreistag. Ob sie den Bau der überfälligen Westumgeheung vorantreiben können?


Oktober:

An der Kardinal-von-Galen-Grundschule beginnen die Arbeiten für eine großzügige Erweiterung – Bei den Landesmeisterschaften der Turner erreichen Cheruskerinnen den zweiten Rang. – Beim Rennen zwischen Dieter Dieselkämper in einem Geländewagen mit 200 PS gegen Paul Artmeyer auf dem Pferd hat letzterer keine Chance.


November:

Ärger in der Siedlung Ottenhof: Der versprochene Ausbau der Straßen soll verschoben werden, weil das Geld fehlt. Beim „Kassensturz“ wird dann aber doch noch der erforderliche Betrag gefunden. – Für Aufregung sorgt der Umsturz eines Tankwagens auf der Brüder-Grimm-Straße. Die Feuerwehr leistet Schwerstarbeit. - Pfarrer Michael Mombauer soll Ostern 2006 Pfarrer der Fusionsgemeinde von Sankt Mauritius und St. Maria Magdalena werden. Mit 13.000 Mitgliedern wird die neue Pfarrgemeinde größte Stadtkirche sein. – Mit einer Petition wollen Bewohner im südlichen Laggenbeck den Bau einer Lärmschutzwand an der A 30 erreichen. Der Lärm ist unerträglich geworden. – Der Förderverein des Freibades gewinnt mit seiner Solaranlage zur Wassererwärmung den Umweltpreis


Dezember:

Die Feuerwehr muss versuchen, in den nächsten Jahren 20 neue Aktive zu gewinnen, um die zunehmenden Aufgaben erfüllen zu können. – Die Tennisabteilung des SV Cheruskia will sich verstärkt um den Nachwuchs kümmern. Der Zuwachs hat zuletzt merklich nachgelassen.


Was sonst noch geschah: Die Kriminalität nimmt weiter zu. Auf dem Friedhof fällt ein 73-jähriger auf einen Betrüger herein. Der Schaden: 1000 Euro. - Vermehrt werden der Polizei Einbrüche in Geschäftshäuser gemeldet. Auf Bargeld haben es die Diebe in der Spielothek an der Ibbenbürener Straße und in einer Gaststätte am Burgweg abgesehen. Im Fitness-Studio nehmen sie Computer mit. In der Kreissparkasse bringt ein Maskierter am helllichten Tag zehn Menschen in seine Gewalt und erbeutet Bargeld. An der Mettinger Straße wird die Schaufensterscheibe eines Haushaltswarengeschäftes eingeschlagen. Die gestohlene Kaffeemaschine kann sichergestellt werden. Büroartikel und Computer fallen In der Garte in die Hände der Einbrecher. Gitarren im Werte von 150000 erbeuten Spezialisten bei Musik Produktiv. Aus dem Büro einer Möbelfirma werden verschiedene Gegenstände gestohlen, die später in der Nähe des Bahnhofs gefunden werden. Auch in der Hauptschule treiben Diebe ihr Unwesen. Opfer sind zunehmend auch Wohnhäuser, selbst in dicht bewohnten Siedlungen. Selbst das Dorfgemeinschaftshaus und eine Jagdhütte im Aatal werden heimgesucht.


Die rege Bautätigkeit bleibt ungebrochen. Die Bebauung im Ottenhof West und an der Kötterstraße auf dem ehemaligen Sportplatz ist weitgehend abgeschlossen. Ein weiteres Baugebiet ist am Uppenkamp-West zur Bebauung freigegeben worden. Der neue Spielplatz kann bereits genutzt werden. Eine neue Siedlung wird in naher Zukunft im Bereich der Velper Straße/Permer Straße entstehen.

Verstärkt rücken die Senioren in das Blickfeld der Bautätigkeit. Die Evangelische Kirchengemeinde will das Elsa-Brändström-Haus erweitern und dafür das Johanneszentrum aufgeben. Das Gebäude könnte für die Tagespflege genutzt werden. – Zwischen Brüder-Grimm-Straße und Freiherr-vom-Stein-Straße soll 2005 an der Rapunzelstraße neben 30 Einfamilienhäusern auch eine Altenwohnanlage entstehen. – Fertig gestellt ist das erste der drei „Maria-Magdalena-Häuser“ an der Bocketaler Straße. Hier sind sechs altersgerechte Wohnungen für Senioren entstanden, für die auch eine Betreuung durch die Caritas möglich ist. 2005 sollen nebenan fünf Drei-Zimmer-Wohnungen für Ehepaare folgen.